Apotheker-Interview: Gesund fasten – erfolgreich abnehmen!

Die Traditionellen Europäischen Medizin (TEM) beginnt das Frühjahr mit einer Fastenkur und ausleitenden Heilkräutern. Margit Schlenk, Fachaporthekerin für Phytotherapie und Ernährung teilt in diesem Interview im Rahmen des Fastenkongress das Praxiswissen des Apothekers mit uns – mit überraschenden Details

Gabriele Leonie Bräutigam: „Detox“ – „Abnehmen“ – „Jojo-Effekt“ … wo viel Licht, da viel Schatten. Welche Tipps geben Sie als ganzheitliche Apothekerin für gesundes „Fasten“?

Margit Schlenk:Beim Thema Fasten immer die Zielsetzung des Fastenden berücksichtigen. Als Mittel zum Abnehmen sehe ich Fasten /Heilfasten als nicht geeignet an, da vor allem Muskelgewebe abgebaut wird, wenn man über mehrere Tage dem Körper keine Kalorien zuführt. Weiterlesen

Fastenbrühe aus Wildkräutern

Als Fastenbrühe zum klassischen Heilfasten (d.h. man nimmt während der Heilfastenzeit keine feste Nahrung zu sich) empfehle ich folgende Wildkräuterbrühe nach Ursel Bühring. Sie enthält kein Salz, schmeckt kräuterig-mild. Verzehr warm oder lauwarm.

Zutaten Fastenbrühe:

Pro Suppenteller 2 Handvoll frische Wildkräuter oder 2 EL getrocknete Kräuter.

Giersch
Gundermann
Gänseblümchen
Schafgarbe
Spitzwegerich
Vogelmiere

Zubereitung :

  • Wasser zum kochen bringen
  • Frische Wildkräuter hacken – getrocknete Wildkräuter zwischen den Händen zerrebeln
  • 5 Minuten bei schwacher Hitze köcheln. Abgießen.
  • Man löffelt die warme bis lauwarme Heilfastenbrühe langsam und über den Tag verteilt.

Über das Heilfasten:

Heilfasten dient der Ausleitung und Regeneration. Es sollte nur unter Anleitung eines Fastenleiters (wie z.B. Nicole Lange von gesundheitsbox.net) durchgeführt werden. Für Kinder, Schwangere und Ältere Menschen ist diese Form des Fastens nicht geeignet. Fragen Sie bei Vorerkrankungen Ihren Arzt oder Apotheker.

HERBALISTA meint: Ums Heilfasten tobt ein Glaubenskrieg, wie man den Indikationen und Kontraindikationen des Wikipedia-Eintrags „Heilfasten“  unschwer entnehmen kann.

Als „Schocksituation“ bzw. „Überlebensmodus“ kann Heilfasten die körpereigene Immunabwehr vermutlich zu ungeahnten Höchstleistungen treiben.

Die Ergebnisse können daher beeindruckend sein, lassen sich aber vermutlich nicht standardisieren. Was Heilfasten für unsere heutige Medizin schwer fassbar macht. Was aber nicht heisst, dass es bei lebensgefährdenden Krankheiten nicht Wunder vollbringen kann. Allerdings wird man von den Fällen, bei denen das Heilfasten keine Wunder vollbracht hat, vermutlich nichts hören.

Kulturhistorisch betrachtet, ist Heilfasten eine Anwendung für Wendepunkte des Lebens: Initiationsriten, Reinigungsriutale, lebensgefährdende Krankheiten. Das allein zeigt, wie existeniell das Potenzial ist, das diese Kulturtechnik enthält.

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Sonnenschutz – die 3 heißesten Tipps aus der Pflanzenwelt

36 Grad und es wird heißer – hier die besten Wald- und Wiesen-Tipps für den Sommer:

TIPP 1: Sonnenhut
Die Pestwurz (Petasites hybridus) auch „Hütchen“ genannt, schützt vor der UV-Einstahlung und kühlt angenehm. So machten es früher die Hirtenjungen. Sogar durch das Cap ein fühlbarer Unterschied. In England heißt die Bach-Pestwurz auch „Devil’s Head“ 🙂

TIPP 2: Sonnenschutz von innen
Es geht auch ohne Chemie. WIe Antioxidanzien die Haut vor Sonnenbrand und Hautkrebs schützen erklärte Weiterlesen

Grüne Smoothies bei Krebs?

Heute hat mich Marga besucht. Sie hat im Juli an einem Wildkräuter-Seminar teilgenommen und das Buch „Wilde grüne Smoothies“ gekauft. Es sei für ihre Nachbarin, die wäre gerade in der Chemo. Ich hatte in dem Buch ein Kapitel „Wildkräuter bei Krebs“ vorgesehen. Grundlage waren aktuelle Forschungen von Frau Prof. Dr. Ingrid Herr, Universitätsklinik Heidelberg.

Ärzte erstaunt über sehr gute Blutwerte

Die gute Nachricht vorab: Es geht Margas Nachbarin inzwischen viel besser. Die Ärzte waren erstaunt, dass sie im Alter von 79 Jahren schon ein Vierteljahr nach der Chemo so gute Blutwerte aufwies. Was war passiert? Marga hat jeden Tag einen Wildkräuter-Smoothie aus dem „Wilde Grüne Smoothies“ Buch gemacht. Ein Glas bekommt ihr Mann und eines trinkt sie selbst und ein Glas bringt sie der Nachbarin.

Sulforaphanhaltige Gemüse in Wildkräuter-Smoothies. Quelle: Universitätsklinik Heidelberg

Grüne Smoothies mit Wildkräuter und Sprossen

Jeder von uns hat Nachbarn, Freunde, Familienmitglieder die an Krebs erkrankt sind. Oder ist selbst betroffen. Wenn es also eine so einfache und unkomplizierte Maßnahme gibt selbst etwas zu tun wie täglich einen Grünen Smoothie mit Wildkräutern, sollte man diese Möglichkeit auf jeden Fall nutzen. Als angehende Heilpraktikerin würde ich nicht empfehlen, auf eine Ärztliche Behandlung zu verzichten. Grüne Smoothies können die Therapie aber wirkungsvoll unterstützen, die Wirksamkeit der Medikamentation unterstützen und Nebenwirkungen mindern. Im Focus stehen dabei Wildkräuter und Pflanzen mit Sulforaphan. Es ist vor allem in Kreuzblütlern enthalten: Kohlarten, Brokkoli, Kresse, Rauke, Meerrettich.

Zunehmend mehren sich die Berichte über die positive Wirkung von Grünen Smoothies innerhalb der Krebstherapie. Wer hat dazu eigene Erfahrungen? Kontakt: #Krebs #GrüneSmoothies

Link-Tipps:

–>> Bezugsquelle: Brokkolisamen (kba), nachgewiesen hoher-sulforaphangehalt

Ackerschachtelhalm (equisetum arvense)

Der ACKERSCHACHTHALM  (Equisetum arvense) ist mein Favorit für Schönheit und Anti-Aging. So wenig einladend er aussieht …der Kieselsäure-Booster wirkt kleine Wunder zur allgemeinen Straffung des Gewebes (Krampfadern, Cellulite)  für schöne Haut, glänzendes Haar und feste Fingernägel.

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Ackerschachtelhalm schmeckt überraschend angenehm, mild und mineralisch süß. Gehört in jeden Ü40-Tee, noch beser als Kaltauszug. In größerer Menge auch als Badezusatz. Wer keine Lust auf Kräutertränke hat, gibt eine Hand voll kleingeschnitten ins Mischgemüse, dem er dann eine angenehm herbfrische Note verleiht.

Inhaltsstoffe:

10 Prozent Kieselsäure (!), Kalium, Magnesium, Flavonoide

Eigenschaften:

• straffend
• entwässernd
• Gewebe festigend
• Immunsystem stärkend

Der Ackerschachtelhalm ist von der Kommission E als Arzneipflanze anerkannt.

STANDORT: Wächst an Böschungen, Wald- und Wiesenrändern im (grundwassernahen) Flachland auf Sand- oder Lehmböden. Etwa 30 Zentimeter hoch.
SAMMELN: Im Frühjahr bis in den Herbst, immer nur die jungen, noch weichen Triebe ernten. Regelmäßiges Abernten (3- bis 4-mal pro Jahr) fördert den Nachtrieb. ACHTUNG! Verwechslungsgefahr mit dem giftigen Sumpf-Schachtelhalm möglich.
Garten-TIPP: Der Kaltauszug (über Nacht in kaltem Wasser eiungeweicht) hilft bei Pflanzen gegen weiße Fliege und Blattläuse. Oleander bevor man Sie im Winter in den Keller stellt einsprühen – und bei Schädlingsbefall wiederholen.