Grüne Smoothies bei Krebs?

Heute hat mich Marga besucht. Sie hat im Juli an einem Wildkräuter-Seminar teilgenommen und das Buch „Wilde grüne Smoothies“ gekauft. Es sei für ihre Nachbarin, die wäre gerade in der Chemo. Ich hatte in dem Buch ein Kapitel „Wildkräuter bei Krebs“ vorgesehen. Grundlage waren aktuelle Forschungen von Frau Prof. Dr. Ingrid Herr, Universitätsklinik Heidelberg.

Ärzte erstaunt über sehr gute Blutwerte

Die gute Nachricht vorab: Es geht Margas Nachbarin inzwischen viel besser. Die Ärzte waren erstaunt, dass sie im Alter von 79 Jahren schon ein Vierteljahr nach der Chemo so gute Blutwerte aufwies. Was war passiert? Marga hat jeden Tag einen Wildkräuter-Smoothie aus dem „Wilde Grüne Smoothies“ Buch gemacht. Ein Glas bekommt ihr Mann und eines trinkt sie selbst und ein Glas bringt sie der Nachbarin.

Sulforaphanhaltige Gemüse in Wildkräuter-Smoothies. Quelle: Universitätsklinik Heidelberg

Grüne Smoothies mit Wildkräuter und Sprossen

Jeder von uns hat Nachbarn, Freunde, Familienmitglieder die an Krebs erkrankt sind. Oder ist selbst betroffen. Wenn es also eine so einfache und unkomplizierte Maßnahme gibt selbst etwas zu tun wie täglich einen Grünen Smoothie mit Wildkräutern, sollte man diese Möglichkeit auf jeden Fall nutzen. Als angehende Heilpraktikerin würde ich nicht empfehlen, auf eine Ärztliche Behandlung zu verzichten. Grüne Smoothies können die Therapie aber wirkungsvoll unterstützen, die Wirksamkeit der Medikamentation unterstützen und Nebenwirkungen mindern. Im Focus stehen dabei Wildkräuter und Pflanzen mit Sulforaphan. Es ist vor allem in Kreuzblütlern enthalten: Kohlarten, Brokkoli, Kresse, Rauke, Meerrettich.

Zunehmend mehren sich die Berichte über die positive Wirkung von Grünen Smoothies innerhalb der Krebstherapie. Wer hat dazu eigene Erfahrungen? Kontakt: #Krebs #GrüneSmoothies

Link-Tipps:

–>> Bezugsquelle: Brokkolisamen (kba), nachgewiesen hoher-sulforaphangehalt

Ackerschachtelhalm (equisetum arvense)

Der ACKERSCHACHTHALM  (Equisetum arvense) ist mein Favorit für Schönheit und Anti-Aging. So wenig einladend er aussieht …der Kieselsäure-Booster wirkt kleine Wunder zur allgemeinen Straffung des Gewebes (Krampfadern, Cellulite)  für schöne Haut, glänzendes Haar und feste Fingernägel.

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Ackerschachtelhalm schmeckt überraschend angenehm, mild und mineralisch süß. Gehört in jeden Ü40-Tee, noch beser als Kaltauszug. In größerer Menge auch als Badezusatz. Wer keine Lust auf Kräutertränke hat, gibt eine Hand voll kleingeschnitten ins Mischgemüse, dem er dann eine angenehm herbfrische Note verleiht.

Inhaltsstoffe:

10 Prozent Kieselsäure (!), Kalium, Magnesium, Flavonoide

Eigenschaften:

• straffend
• entwässernd
• Gewebe festigend
• Immunsystem stärkend

Der Ackerschachtelhalm ist von der Kommission E als Arzneipflanze anerkannt.

STANDORT: Wächst an Böschungen, Wald- und Wiesenrändern im (grundwassernahen) Flachland auf Sand- oder Lehmböden. Etwa 30 Zentimeter hoch.
SAMMELN: Im Frühjahr bis in den Herbst, immer nur die jungen, noch weichen Triebe ernten. Regelmäßiges Abernten (3- bis 4-mal pro Jahr) fördert den Nachtrieb. ACHTUNG! Verwechslungsgefahr mit dem giftigen Sumpf-Schachtelhalm möglich.
Garten-TIPP: Der Kaltauszug (über Nacht in kaltem Wasser eiungeweicht) hilft bei Pflanzen gegen weiße Fliege und Blattläuse. Oleander bevor man Sie im Winter in den Keller stellt einsprühen – und bei Schädlingsbefall wiederholen.