Wiesenschaumkräuterbutter mit Minze

Sehr delikat durch die Kombination dreier hocharomatischer Frühlingskräuter: Wiesenschaumkraut, Knoblauchsrauke, Bachminze. Die aromatische Knoblauchrauke wächst im April an allen Böschungen, die Minze direkt an Bachläufen, das mild-scharfe Wiesenschaumkraut auf feuchten Wiesen. Die Blüten werden gleich mitverarbeitet und zum Dekorieren verwendet. Weiterlesen

Orange (Citrus sinensis)

Orangen sind DIE Vitamin-Quelle der wildkräuterfreien, dunklen Jahreszeit.

Reich an Vitamin C und Vitamin E stärken sie die Immunabwehr. Dazu bauen sie über die enthaltenen Citrate ab Advent präventiv der feiertags-geschuldeten Übersäuerung vor, bzw. helfen diese auszugleichen, sind also auch z.B. bei Gicht sehr empfehlenswert -> Lesen Sie dazu auch: „Harnsäurespiegel natürlich senken“

Unser Körper verstoffwechselt die natürlich eingebundenen Fruchtsäuren basisch. Wer zu Übersäuerung neigt (ein Thema für den etwas komfortableren Stoffwechsel Ü40), sollte also am besten mehrmals täglich stark mit Wasser verdünnten, frisch gepressten Orangensaft oder Zitronensaft trinken. Weiterlesen

Hagebutten-Marmelade – Vitamin C-Power fermentiert

Für alle die vor dem „Aufwand“ Hiffenmark zu kochen zurückschrecken – hier kommt ein ein geniales Zeitspar-Rezept. Es braucht viel Ruhe- und wenig Arbeitszeit. Denn – die „Kernchen“ muss man nicht wie Oma mühsam mit der Hand ausschaben. Ich habe dieses Hagebuttenmarmeladen-Rezept im Elsass in einem handgeschriebenen historischen Kochbuch entdeckt.

Schnelles Hagebuttenmark

(für ca. 8 Gläser à 200 ml)

Die Hagebutten werden mit Wein (im Originalrezept Riesling) oder frisch gepresstem Weiterlesen

Immunabwehr stärken im Winter!

Kneippen-im-Winter-wildkraeuterIns kalte Wasser springen. So wichtig, dass es eine  Redewendung ist. Stärkt die Abwehrkräfte, fördert die Durchblutung, aktiviert Stoffwechsel und Lymphfluss und hilft Stress abbauen. Dazu natürlich – Wildkräuter, vor allem der Spitzwegerich ist eine Wohltat für Nasennebenhöhlen und Bronchien.

Winter-Kneipp – so geht’s:

Ich verrate euch jetzt den Trick: Warme Füße müsst ihr haben – am besten kneippt man morgens nach dem Aufstehen.

  • Durch den Schnee zum Wasser laufenKreipp-Kräuterwanderung-WildkräuterKochkurs
  • Tief einatmen – ausatmen
  • Mit dem herzfernen Fuß zuerst ins Wasser steigen
  • „Storchengang“, d.h. bei jedem Schritt Fuß kurz aus dem Wasser hochheben
  • Wenn der Kältereiz einsetzt und es bizzelt ist genug
  • Schnell raus und durch den Schnee ins Warme laufen
  • Abtrocknen – warme Wollsocken anziehen!

Kneippen-Winter-HerbalistaWICHTIG: Trockenes Handtuch und warme Wollsocken mitnehmen damit die Füße schnell wieder warm werden. ACHTUNG: Nicht geeignet bei Gicht, rheumatischen Erkrankungen, kalten Füßen, Frostbeulen.

Kaum zu glauben, macht aber wirklich Spaß. Das Erstaunlichste ist, wenn sich zwischen all dem Eis und Schnee das Wasser fast warm anfühlt 🙂

Immunabwehr als Allheilmittel?

Was passiert? Man könnte sagen, Kneipp hat einen Reset des Immunsystems durchgeführt. Unser Immunsystem kann nahezu jede Krankheit besiegen. Selbst bei Krebs gibt es immer wieder Berichte von Spontanheilungen (seriöse Quelle: www.biokrebs.de). Auch die saisonübliche Grippe kann NUR ihr eigenes Immunsystem besiegen. Über 80% der grippalen Infekte werden durch Viren ausgelöst, da helfen keine Medikamente. Das ist eigentlich bekannt, trotzdem kaufen die Menschen gern teure Medikamente. Sie haben dann das Gefühl, alles getan zu haben. Ein gutes Gefühl und ganz sicher heilungsfördernd. Aber man kann natürlich auch etwas anderes tun. Weiterlesen

Krebs mag keine Brokkolisprossen

Fast jeder kennt jemanden, der von Krebs betroffen ist.

Prof.Dr. Ingrid Herr erforscht in Heidelberg Brokkolisprossen zur Krebsabwehr

Prof.Dr. Ingrid Herr erforscht in Heidelberg Brokkolisprossen zur Krebsabwehr

Der Brokkoli-Inhaltsstoff Sulforaphan hat eine sehr gute Wirkung gegen aggressive Krebszellen. Bei Wildkräutern findet es sich vor allem in Brunnenkresse, Wiesenschaumkraut, Kapuzinerkresse und Meerrettich. Sulfuraphan ist ein starkes indirektes Antioxidans. Frau Prof. Dr. Ingrid Herr, Leiterin Molekulare OnkoChirugie Universitätsklinik Heidelberg führt eines der seltenen von Pharmaunternehmen unabhängigen Forschungsprojekten über die Wirkung von LEBENSMITTELN auf die Krankheit durch.

Bei Recherchen zu meinem aktuellen Buchprojekt bin ich auf das Brokkolisprossen-Forschungsprojekt gestoßen und werde es künftig unterstützen. Brokkolisprossen kann man selbst ziehen oder bequem wie Kresse für etwa 1,49 Cent pro Box (aus dem fränkischen Knoblauchsland von Biogärtnerei Roland Bötz) als Bokkolikeimlimnge (für ca. 1,89 € pro Schale aus Dachau) bzw. als Broccoli-Saat zum Selbstziehen im Biomarkt oder online  bequem Weiterlesen