Meerrettich „Virenschreck“

Altes „Bleib-Gesund-Hausrezept“ der westlichen Oberpfalz: antibakteriell, antiviral verstärkt durch (fast) das ganze Vitamin A, B, C, E-Spektrum.

ZUTATEN:

1/1 Meerrettichstange (ca. 90-100g) 

2 Karotten (ca. 125 g)

2 Äpfel (Boskop) ca. 125 g

1 geh. TL braunen Zucker

1 Kelle Brühe

ZUBEREITUNG:

Meerrettich, Äpfel und Karotten schälen und fein reiben. Vermischen. Den Zucker in der Speckbrüh auflösen und soviel zugeben, dass die Konsistenz passt. Er muss etwas flüssiger sein, das der Meerrettich aus dem Glas. Ein ordentlicher Streuobst-Lagerapfel gibt das nötige Aroma. Schmeckt so wie früher!

Traditionsrezept aus dem Haunritztal

Angenehm erdig-fruchtig mit einer relativ milden Schärfe gehört der „Apfelkre“ den traditionellen Hausrezepten für Winter und Frühling. Den Meerrettich gräbt man natürlich am besten frisch aus dem Garten aus. Man kann sich aber auch mit einem Meerrettich-Gläschen behelfen.

Meerrettich wirkt durch seine scharfen Senfglycoside antibakteriell und antiviral. Äpfel steuern neben dem fruchtigen Geschmack antioxidative Polyphenole, Pektin (kann z.B. Cholesterin binden), Provitamin A, die Vitamine B1, B2, B6, E und C, Niacin und Folsäure bei. Karotte enthält neben Provitamin A vor allem Vitamin B6, B1 und B2, Vitamin C und den Radikalfänger Vitamin E.

Überraschend: Die Karotte. Diese Kombination hatte ich so noch nie gehört / gesehen / geschmeckt. Seniorchefin Gunda vom Gasthof zum Alten Fritz hat mir das Rezept verraten, als ich sie bei der Recherche nach alten Familienrezepten fragte.