Vogelmiere (Stellaria media)

Die VOGELMIERE (Stellaria media) – leckerster „Rund-ums-Jahr“-Vitamin C-Lieferant unserer heimischen Wildkräuter – ist mein Geheimtipp für die

2 Handvoll Vogelmiere decken den Tagesbedarf einenes Erwachsenen an Vitamin C.  1 Handvoll (siehe Bild) = 22,58 g :-) schnelle Wildkräuterküche.

!! 2 Handvoll Vogelmiere decken den Tagesbedarf eines Erwachsenen an Vitamin C. Eine Handvoll = 22,58 g (siehe. Abb.)!!  Weiterlesen

Orange (Citrus sinensis)

Orangen sind DIE Vitamin-Quelle der wildkräuterarmen, dunklen Jahreszeit.

Reich an Vitamin C und Vitamin E stärken sie die Immunabwehr. Dazu bauen sie über die enthaltenen Citrate ab Advent präventiv der feiertags-geschuldeten Übersäuerung vor, bzw. helfen diese auszugleichen, sind also auch z.B. bei Gicht sehr empfehlenswert -> Lesen Sie dazu auch: „Harnsäurespiegel natürlich senken“

Unser Körper verstoffwechselt die natürlich eingebundenen Fruchtsäuren basisch. Wer zu Übersäuerung neigt (ein Thema für den etwas komfortableren Stoffwechsel Ü40), sollte also am besten mehrmals täglich stark mit Wasser verdünnten, frisch gepressten Orangensaft oder Zitronensaft trinken. Weiterlesen

Orangen-Eis „Schneeball-Granita“

  1. Ob Bayern oder Köln – wir sind eingeschneit! Und Schnee ist nicht nur die Basis jeder Schneeballschlacht, sondern auch für dieses Kinderglück-Rezept aus Süditalien: Granita aus Schnee.

Harbalista. Orangen Granita – Eis aus Schneeball und Orange

Rezept „Die Schneeball-Granitá“
Mengenangaben für 2 Personen. Für 2 Gläser à 0,1 l.

Zutaten:

  • 1 Landschaft mit sauberer Luft
  • 1 Schneeball aus frisch gefallenem Neuschnee
  • 1 frisch geerntete, vollreife Bio-Orange

Zubereitung „Schneeball-Granita“:

  1. Orange mit Zeste gob in Stücke schneiden und pürieren
    (Hochleistungsmixer: Vitamix Stufe 3)
  2. Schneelball formen – auf niedrigster Stufe in den Mixer zum Orangenmus geben   und ganz kurz einrühren
  3. – fertig ist die Granita 🙂

Das Rezept ist kinderleicht und dauert nur ca. 20 Sekunden. Nun in die Gläser geben – und draußen im Schnee genießen. 

Ungespritzte OrangenWarum Orangen „Alte Sorten“?

Die Schalen der Orangen besonders dünn, darum wenig bitter – das Bittere steckt im Weißen der Schale. Genau deshalb sind Sie aber nicht lange lagerbar und folglich aus dem Handel verschwunden. Doch der Geschmack – unvergleichlich. Weiterlesen

Wieviel Frost brauchen Schlehen?

Frage: „Wieviel Frost brauchen Schlehen, um für die kulinarische Weiterverarbeitung genießbar zu sein? Und kann das Frosten auch im TK-Fach stattfinden?“ (Christof aus Köln, Dezember 2018)

Diese Frage, wie ob und wieviel  Frost die Schlehe (Prunus spinosa) braucht, bevor sie kulinarisch verwertbar ist, beschäftigt die Cottage-Küche schon lange.

FAKT: Frost = Weniger Gerbstoffe + mehr süße Fructose

In folgender Studie* Weiterlesen

Orangen-Eistee im ersten Schnee

Draußen fällt der Schnee, drinnen machen wir Eistee. Natürlich wieder aus den ungespritzten, handgepflückten Saftorangen Alter Sorten aus Kalamata.

Sie schmecken blumig-fruchtig – und wer die Chance hat, irgendwoher selbstgepflückte Zitronen oder Orangen zu bekommen, der sollte sie sich organisieren!

Einfach kein Vergleich zu der heutigen Lebensmittelqualität!!

Rezept: Orange-Eistee mit Rosmarin

(Menge: 5 Liter. Zubereitungszeit: 10 min. Ruhezeit: 6-8 Stunden) Weiterlesen

Orangen-Marmelade: „George’s Genuine English Marmelade“

Original bittersüße englische Orangenmarmelade hat so viel Tradition & Heimatgeschmack, dass jede Familie in England ihr eigenes Rezept besitzt: Dieses stammt von George Penrose aus Louth. Man stellt sie im Dezember und Januar aus frisch geernteten BIO-Orangen her.

Rezept: George’s Genuine Orange Marmelade

Zutaten:

1 kg BIO-Orangen „Bitter Oranges“
2 kg Zucker*
2 BIO-Zitronen
4 Pints Wasser (1 Pint = 0,5683 Liter) Weiterlesen

Immunabwehr stärken im Winter!

Kneippen-im-Winter-wildkraeuterIns kalte Wasser springen. So wichtig, dass es eine  Redewendung ist. Stärkt die Abwehrkräfte, fördert die Durchblutung, aktiviert Stoffwechsel und Lymphfluss und hilft Stress abbauen. Dazu natürlich – Wildkräuter, vor allem der Spitzwegerich ist eine Wohltat für Nasennebenhöhlen und Bronchien.

Winter-Kneipp – so geht’s:

Ich verrate euch jetzt den Trick: Warme Füße müsst ihr haben – am besten kneippt man morgens nach dem Aufstehen.

  • Durch den Schnee zum Wasser laufenKreipp-Kräuterwanderung-WildkräuterKochkurs
  • Tief einatmen – ausatmen
  • Mit dem herzfernen Fuß zuerst ins Wasser steigen
  • „Storchengang“, d.h. bei jedem Schritt Fuß kurz aus dem Wasser hochheben
  • Wenn der Kältereiz einsetzt und es bizzelt ist genug
  • Schnell raus und durch den Schnee ins Warme laufen
  • Abtrocknen – warme Wollsocken anziehen!

Kneippen-Winter-HerbalistaWICHTIG: Trockenes Handtuch und warme Wollsocken mitnehmen damit die Füße schnell wieder warm werden. ACHTUNG: Nicht geeignet bei Gicht, rheumatischen Erkrankungen, kalten Füßen, Frostbeulen.

Kaum zu glauben, macht aber wirklich Spaß. Das Erstaunlichste ist, wenn sich zwischen all dem Eis und Schnee das Wasser fast warm anfühlt 🙂

Immunabwehr als Allheilmittel?

Was passiert? Man könnte sagen, Kneipp hat einen Reset des Immunsystems durchgeführt. Unser Immunsystem kann nahezu jede Krankheit besiegen. Selbst bei Krebs gibt es immer wieder Berichte von Spontanheilungen (seriöse Quelle: www.biokrebs.de). Auch die saisonübliche Grippe kann NUR ihr eigenes Immunsystem besiegen. Über 80% der grippalen Infekte werden durch Viren ausgelöst, da helfen keine Medikamente. Das ist eigentlich bekannt, trotzdem kaufen die Menschen gern teure Medikamente. Sie haben dann das Gefühl, alles getan zu haben. Ein gutes Gefühl und ganz sicher heilungsfördernd. Aber man kann natürlich auch etwas anderes tun. Weiterlesen

Vogelmiere selbst anbauen

Weil die Vogelmiere so schnell und unermüdlich wächst, solltest du ihr in deiner Nähe ein Eckchen einräumen: Auf dem Fensterbrett, im Hinterhof,

Vogelmiere-herbalistain einem „Grünregal“ auf dem Balkon. Es reicht ein Kistchen feuchte Erde im Halbschatten. Je gleichmäßiger feucht die Erde, desto schneller wächst sie nach. Und zwar fast das ganze Jahr.

Am besten erntest du Vogelmiere, indem du sie knapp über dem Boden mit einer (Papier)schere abschneidest. Sie treibt innerhalb von einer Woche wieder aus. Standort Halbschattig, Wurzeltiefe: ca. 10 cm, es reicht eine kleines Gemüsekiste.

Wie schön dein Vogelmierebeet aussieht… hier sind deiner Phantasie keine Grenzen gesetzt. In dieser Vase hat z.B. meine Vogelmiere den ganzen Winter gewohnt, zusammen mit einem (blühenden) Gänseblümchen, die Wurzeln bedeckt von einem Moospolster. Standort kühl, muss nicht sehr hell sein, also z.B. im Flur, in der Diele, am Schlafzimmerfenster.

1 x die Woche gießen und ab und zu etwas mit Wasser besprühen.