Kresse für eine starke Immunabwehr #Corona

Corona versetzt Deutschland in den Ausnahmezustand. Glücklich wer da einen Garten hat. Hier wächst eine Vielzahl von Wildkräutern, die die körpereigene Immunabwehr

stärken: Damit Sie im besten Fall gar nicht erst krank werden bzw. Infektionen einen möglichst schwachen Verlauf nehmen… 

Immunbooster 1: Senfölglycoside

Die in Kreuzblütlern enthaltenen Senfölglycoside können antibakteriell, antiviral, antimykotisch und sogar krebshemmend wirken. In der Physiotherapie werden sie vor allem bei Atemwegserkrankungen und Harnwegsinfektionen eingesetzt. Sie kommen im Frühjahr in der Natur vor im

DIY-Antibiotika mit Wildkräutern

Schärfen Sie Ihre Immunkraft: Meerrettich angesetzt als Tinktur in ca. 50% Alkohol. Meerrettich auf den Tisch: Empfohlene Tagesdosis ca. 20g. Bitteres Schaumkraut & Brunnenkresse in den Salat!
Bleiben Sie gesund!

Die Schärfe, und der damit einhergehende virostatische und krebshemmende Effekt, entsteht erst beim Zerteilen: hacken, mixen, mahlen.

Diese Glucosinolate verleihen auch auch Rettich, Radieschen, Senf und Kohl ihre Schärfe. Sie gehören daher jetzt ebenso auf den Speisezettel zur Steigerung eurer Immunstärke. Meerrettich und Senf stärken die Immunkraft auf Gewürzebene.

ERNTE-TIPP: Wer nicht am Bach wohnt und daher weder Bitteres Schaumkraut noch Brunnenkresse in Griffweite hat, der kann Kresse oder Brokkolisprossen in auf der Fensterbank ansäen.

GENUSS-TIPP: Wer auf Kohl mit Blähungen reagiert, sollte ihn in Natron blanchieren. Das sorgt auch für eine knackgrüne Farbe.
Alter Tipp von Oma – und in der italienischen und französischen Küche Standard, weshalb es dort das bei uns verhältnismäßig teure Speise-Natron supergünstig in Pfundpackungen gibt 🙂

Bleiben Sie gesund!



Fragen? Schreiben Sie leonie(at)herbalista.eu

Info:
In den #Corona Beiträgen stelle ich verschiedene traditionelle Hausmittel zur Steigerung der eigenen Immunstärke vor. Diese haben in der Naturheilkunde eine lange Tradition. Denn früher kam es darauf an, möglichst erst gar nicht krank zu werden. Antibiotika in unserem heutigen Sinne gab es nicht – und so war die Stärke der eigenen Immunabwehr die entscheidende Dimension. Bitte befolgen Sie alle Vorgaben des RKI (Robert-Koch-Institut) sowie der Behörden gewissenhaft, um eine Verbreitung des Coronavirus einzudämmen und die Schwachen zu schützen. Im Falle einer Erkrankung wenden Sie sich an Arzt und Apotheker.