Bio ist gesünder – 60% mehr Antioxidantien!

Bio oder Konventionell? Um dem Verbraucher zu dieser umstrittenen Frage endlich eine solide Auskunft zu geben hat die renommierte Universität Newcastle insgesamt 343 Studien analysiert und verglichen:

60% mehr Antioxidanzien –
bis zu 50% geringere Schwermetallbelastung

Das internationale Team unter der Leitung von Prof. Carlo Leifert stellte in dieser größten Studie ihrer Art fest, dass in biologisch erzeugte Lebensmittel der Gehalt einer ganzen einer Reihe von Schlüssel-Antioxidanzien bis zu 60% höher ist als bei konventionell angebautem Gemüse. Das entspricht 1-2  „Tagesportionen“ (ausgehend von der Empfehlung, um sich gesund zu ernähren, solle man pro Tag 5 Portionen Obst und Gemüse essen).

Außerdem enthalten Bio-Lebensmittel deutlich weniger toxische Schwermetalle: z.B. 50% weniger Cadmium.

Eine gute Nachricht für alle, die sich gern gesund ernähren. Bio ist tatsächlich besser für uns und die Natur. Die Wilde Grüne Küche: 10 Wildkräuter – 50 Power-Snacks, Vegan & Vegetarisch
verwendet darum ausschließlich Bio-Produkte – und Wildsammlung. Guten Appetit!

Quelle: “Higher antioxidant concentrations and less cadmium and pesticide residues in organically-grown crops: a systematic literature review and meta-analyses.” Baranski, M. et al. British Journal of Nutrition, July 15th 2014.

Gesunder Start ins Neue Jahr +++ jetzt 40,- sparen!

Für alle, die einen sicheren Einstieg in die Welt der Wildkräuter suchen, habe ich mit Grüne-Smoothie-Experten Roman Firnkranz den Online-Wildkräuterkurs entwickelt.

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Für Einsteiger, aber auch für alle, die ihr Wildkräuterwissen vertiefen wollen. Welche Wildkräuter eignen sich für Grüne Smoothies? Was bringen sie mir? Wo finde ich sie? Wir haben den Kurs im Sommer das erste mal vorgestellt. Jetzt zum Jahresanfang kannst du den Kurs zum Sonderpreis buchen –  für nur 49,- Euro statt  89.- >> Wildkräuter-Kurs jetzt buchen

  • 12 Wildkräuter für Grüne Smoothies,
    für Stadt & Land, rund ums Jahr
  • Vitamine, Mineralien, Vitalstoffe …
    warum Wildpflanzen essentiell für Körper & Balance
  • Vegan und (roh)köstlich – direkt genießen
  • Sicher – Wie du dich vor Hund, Fuchs & Zeck schützt
  • Praxis – Wie du Wildkräuter richtig sammelst
  • Praxis – Wie du Wildkräuter aufbewahrst
  • Wissen … Welche Wildkräuter Höchstwerte an Vitamine, Mineralien, Vitalstoffe liefern
  • Genuss …12 leckere Wildkräuter-Smoothie-Rezepte

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Herbalista’s „Wild Walks“

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Kurzer Abendspaziergang jeden 2. Dienstag … Essbare Wildpflanzen erkunden, bestimmen und für das Abendbrot oder gleich für den Morgen-Smoothie sammeln. Für Einsteiger und Fortgeschrittene. Mit Rezept-Tipps.

Termine – Gleich vormerken:

 

Dienstag 09. Juni 2015 – entfällt (für Blütenernte heute zu nass))
Dienstag 23. Juni 2015 – „Sonnwend“ – die magischen Johanniskräuter
Dienstag 07. Juli 2015 – Wildes Grün für den Grillabend
Dienstag 21. Juli 2015 – Wildes Grün für den Grillabend
Dienstag 04. August 2015 – Sonnenkräuter für Gesundheit & Schönheit
Dienstag 18. August 2015 –  Frauenkräuter & Kräuterbuschn

Treffpunkt: Oedmühle. Zeit: 18:00 – 19:00 Uhr. Gebühr je 7,- Euro.
Bitte mitbringen:
Sammelkörbchen, feste Schuhe, gute Laune.

 

 

 

 

Wildkräuter einfrieren im November?

Draußen ist es immer noch grün… aber sind diese Kräuter wertvoll für grüne Smoothies? Kann man im November noch ernten? Das fragt sich nicht nur Susanne aus Ostfriesland.
Liebe Frau Bräutigam,
leider habe ich Ihr phantastisches Buch erst jetzt im Herbst erworben. Noch immer treiben hier Brennessel, Gundermann, Himbeeren und vor allem meine Kapuzinerkressen fleißig aus.
Sie schreiben, es sei besser im Frühjahr zu ernten und einzufrieren, als im Herbst frisch zu ernten, was ich leider verpasst habe.
Also: noch ernten? die Kapuzinerkresse verwende ich täglich und ich frage mich: Blätter und Blüten im Gefrierbeutel einfrieren oder mit etwas Wasser vermixen und die zähe Masse in Eiswürfelbereitern einfrieren und erst dann in Beuteln tieffrieren? (aufgetaute Blätter sehen nicht gerade sehr appetitlich aus…)
Gratuliere zu dem tollen Buch, das endlich mal smoothie-Rezepte liefert, die nicht so obstlastig sind.

ganz ganz herzliche Grüße aus Ostfriesland
Susanne

Antwort: Erntezeit für das „Wilde Grün“ ist optimalerweise das Frühjahr, der „First Flush“. Er schmeckt am leckersten, hat die wenigsten Bast- und Bitterstoffe. Die meisten Pflanzen kann man aber das ganze Jahr ernten, siehe Sammelkalender: Denn frisch ist immer besser als konserviert (trocknen, einfrieren, eingelegt…). Also toll, das bei euch im hohen Norden noch so viel wächst.
Einfrieren kannst du natürlich auch, da du das Buch mit den Rezepten erst jetzt gefunden hast, solltest du keine Sekunde zögern nicht schnell einen Wintervorrat anzulegen. Besser ist es natürlich im Frühjahr. Aber das nächste Frühjahr kommt gewiss.
In Eiswürfeln gefroren sieht das Grün natürlich appetitlicher und „professioneller“ aus und lässt sich bequem dosieren: 4-6 Würfel rein – fertig! Durch das Mixen werden allerdings die Pflanzenzellen aufgebrochen, und die Vitamine und sekundären Pflanzenstoffe haben 3 Stunden Zeit zur Oxidation. Was nicht so gut ist. Es sei denn, Du hast einen Schockfroster.
Ich persönlich würde daher immer portionsweise im TK-Beutel einfrieren. Wichtig: Vor dem Verschließen Luft absaugen. Die Portion dann unaufgetaut in den Smoothie geben – 2-3 Eiswürfel dazu – schnell mixen – fertig! Guten Appetit!

Wildkräuter Sammeln in Berlin | Vol. 1


DSC_0218Letzte Woche war ich zu einem Interview zu Gast bei Grüne Smoothies Berlin. Vor allem aber bin ich mit dem Fahrrad für euch die Parks gefahren, um festzustellen, wo es in der Bundeshauptstadt frei verfügbare Wildkräuter gibt. Denn jedes Rezept ist nur so gut, wie die Verfügbarkeit seiner Zutaten es zulassen. DSC_0185 Besonders üppig war die Wildpflanzenwelt im Schlosspark Charlottenburg. Dort war ich mit Mark Weiland unterwegs, beim Wildkräuterfrühstück. Es beginnt um 7:30 und dauert etwa 2 Stunden. Gefunden haben wir in großen Mengen das Fünffingerkraut, Brennessel, Gundermann, Nelkwurz, Kornelkirschen und den guten Giersch natürlich.

Über die Kunst Eibenbeeren zu essen! Achtung: KERN GIFTIG!

Als krönenden Abschluss lehrte uns Mark, von der giftigen Eibebeere zu Naschen. Giftig ist nur der Kern. Der also auf keinen Fall zerbeißen, schlucken oder mixen. Das Fruchtfleisch hingegen, so der erfahrene Rohköstler, seinen „seine persönlichen Gummibärchen“. DSC_0190

Auch der Tipp sich mit Brennesseln über das Haupt zu streichen, um den Haarwuchs anzuregen, kannte ich noch nicht. Das „Peitschen mit Brennesseln“ war mir bisher nur aus traditionellen Anwendungen bei Gelenkentzündung und Überlieferungen à la „50 Shades of Grey“ bekannt 🙂 Wenn ich das nächste mal in Berlin bin, werde ich sehen, wie schnell die Brennnessel als äußerlich angewandtes Haarwuchsmittel zum Erfolg führt 🙂 Mein Friseur ist ja schon von der inneren Anwendung in Grünen Smoothies begeistert. Meine Haare wachsen deutlich schneller, seit ich ab und zu Brennessel mitmixe 🙂 🙂 Rezepte dazu findet ihr in meinem Buch „Wilde Grüne Smoothies“.

Wildkräuter-Magazin: Aufruf


wildpflanzen-magazin
Heute möchte ich um eure Unterstützung für ein wertvolles Projekt bitten. Das Wildpflanzen-Magazin von Steffen Guido Fleischhauer ist die vielleicht interessanteste Publikation zum Thema „Wildkräuter“, die es derzeit gibt. Auch wenn sie still und heimlich online blüht. Man kann es per mail abonnieren, 12 Ausgaben für einen Beitrag von derzeit 12 Euro.  Auch ich veröffentliche dort als Autorin. Unser Ziel ist es, mit dem erwirtschafteten Betrag unter anderem Untersuchungen über die Inhaltsstoffe der Wildpflanzen anzustossen. Die Forschung ist mangels finanziellem Interesse großer Wirtschaftsunternehmen an diesem Bereich sehr dürftig. Das können wir nur selbst ändern. Wenn ihr diese Mail weiterleitet (auch „stille Unterstützer“ sind herzlich willkommen), kommen wir schneller zum Ziel – und die Ergebnisse werden wir natürlich veröffentlichen, so dass möglichst viele Interessierte Zugang haben!

-> Hier eintragen

Vielen Dank für Eure Unterstützung! Eure herbalista

Wilder Grüner Smoothie à la Sushi mit Luzerne

Wildkräuter-Grüner-SmoothieViel Eiweiß plus ein Hauch Meeresbrise. Eine coole Energiequelle an heißen Tagen ist der Luzerne-Gurken-Smoothie à la Sushi. Kennen Sie das „Superfood“ Alfalfa? Viele ziehen es sich regelmäßig als Sprosse. Ist die Pflanze erwachsen, heißt sie Luzerne und ist eine unserer eiweißhaltigsten Wildpflanzen. Ihre Karriere begann sie als Kraftfutter für Araberhengste. Dieser Smoothie schmeckt grün, seidig-cremig mit feinen Kräuteraromen und hat eine fast buttrige Konsistenz. Kann man an heißen Tagen auch gut geeist als Gazpacho genießen.

ZUTATEN:
1 gute Handvoll blühende Luzerne (ca. 6 Zweige, 15 Zentimeter)
Schalenabrieb und Fruchtfleisch von ¼ Zitrone
1 Prise Nori-Algen
½ Salatgurke
1 Prise Fleur de Sel (nach Bedarf)
2 Handvoll Crushed Ice

Ergibt etwa 0,5 Liter.

ZUBEREITUNG • Luzerne waschen, zähe Stängel entfernen. • Gurke waschen, in grobe Stücke schneiden. • Schale von ¼ Zitrone abreiben, dann das Viertel schälen (den weißen Teil der Schale entfernen, er ist bitter). • Crushed Ice in den Mixer füllen. • Luzerne, Gurke, Zitronenschalenabrieb und -fruchtfleisch sowie Alge und ggf. Fleur de Sel dazugeben. Mixen. • Mixer-Info: Hochleistungsmixer – Mixdauer ca. 20 Sekunden; Küchenmixer – Mixdauer ca. 2 Minuten (Stängel der Luzerne vorher entfernen).

Tipps: Wenn Sie entsalzte Algen verwenden, mit etwas Fleur de Sel abschmecken. Die Zitrone unterstützt den Detox-Effekt. Wenn Sie es milder mögen, statt Zitronenschalenabrieb und -fruchtfleisch 1Stück Zitronenschale der Amalfi-Zitrone in den Smoothie geben.
Dies ist eines von 50 coolen Grüne-Smoothie Rezepten für den Hochsommer aus dem Buch  „Wilde Grüne Smoothies“.

„Outdoor-Apotheke“ Vol. 1: Breitwegerich

Erste Hilfe bei Blasen: Breitwegerich drauf und es geht weiter!

Erste Hilfe bei Blasen: Breitwegerich drauf und es geht weiter!

Wer kennt das nicht… Frau verliebt sich in neue Sandale und zieht sie gleich an. Es dauert eine Viertelstunde – Somme, Sonne, Barfußglück – und schon gibt`s die schönsten Blasen. 🙁 Da hilft der Breitwegerich (Plantago major). Der Breitwegerich galt bereits den frommen Pilgern als Universalpflaster: durch seine Form passt er sich perfekt den geplagten Fuß an: kühlt (Verdunstungskälte), bidet durch seinen hohen Anteil an Schleimstoffen eine Art hauchfeinen Schutzfilm, wirkt schwach antibiotisch (damit sich die Blase nicht entzündet), ist absolut ergonomisch geformt 🙂
Der Breitwegerich wächst meist direkt am Weg (daher der Name Wegerich), denn seine Samen werden über die Schuhe (Hufe, Pfoten) über Fußspuren verbreitet.

WICHTIG: auf die Blase bitte die glatte Blattoberseite legen!

TIPP: Wer einen robusten Hochleistungs-Mixer sein eigen nennt: Beine hochlegen und am Abend besänftigenden Wegerich-Pflanzenbrei auf die strapazierten Stellen streichen.

Mit dem Breitwegerich beginnt mein Urlaubs-Special für Euch: die Rubrik „Outdoor-Apotheke“.

Breitwegerich (Plantago major)

Der BREITWEGERICH (Plantago major) gehört zu den Ganz-Jahres Wildkräutern. Er wächst (fast) überall (vor allen an Wegen), ist schnell gepflückt, schmeckt gut und gibt  Wildkräuter-Smoothies und anderen Grünen Smoothies und mit seinem hohen Gehalt an DSC_0100Schleimstoffen eine wunderbar glatte Konsistenz. Im Gegensatz zum Spitzwegerich ist er keine Arzneipflanze, eignet sich also perfekt für die tägliche Versorgung mit Phytonährstoffen.

EIGENSCHAFTEN:

  • Antibiotisch
  • Reinigend auf die Atemwege
  • Erstversorgung von Insektenstichen
  • Besänftigt Blasen

STANDORT: Liebt verdichtete Böden am Wegrand und auf Wiesen. Pionierpflanze, ist also zäh, robust und nicht besonders anspruchsvoll.

WILDKRÄUTER SAMMELN: Die weichen, inneren Blättchen ernten. In Hochleistungsmixern kann man auch die größeren Blätter gut verwenden. Verwendete Pflanzenteile: Blatt, Blüte, Frucht.

ERNTEZEIT: Blätter: April–Oktober Blüten: Mai–Juni Samen: August–Oktober

"Breitwegerich-Pflaster"

MYTHEN & WISSEN: Der Breitwegerich war der Freund der Pilger: in den Schuh hineingelegt (glatte Seite auf die strapazierte Hautstelle), als Erstversorgung von Wunden „Naturpflaster“ und Heilungsbeschleuniger bei Blasen. Der hohe Anteil an Schleimstoffen wirkt auch glättend und besänftigend auf alle Schleimhäute des Magen-Darm-Traktes und regt das sanfte Ausleiten von „Schadstoffen“ an.

WILDKRÄUTER KÜCHE: Breitwegerich schmeckt in nach Wald und Champignons – vor allem die Blüte und die Früchte. Die jungen Blättchen des ersten Austriebs mischt man in Salate, in Gemüse und Wildspinat; Blatt, Blüte und Früchte, klein geschnitten, sind lecker in Brotaufstrichen. Wildkräutersmoothies gibt er eine besonders schön glatte, gel-artige Textur, noch besser als sein als Arzneipflanze anerkannter Verwanster, der Spitzwegerich. Seine Verwendung hat in der Küche bisher wenig Tradition, weil die Blätter doch recht fest sind. Durch die Technologie der Hochleistungsmixer hat sich das nun aber geändert.

INHALTSSTOFFE: Glycoside, Schleimstoffe, Saponine, Flavonoide

 

Sekundäre Pflanzenstoffe in Kulturpflanzen?

Frage: Ihr Buch „Wilde grüne Smoothies“ habe ich gründlich gelesen und fand es sehr hilfreich, aber wie ist es mit den Inhalten der Kulturpflanzen im Garten wie z.B. Stockrosen, Zuchtrosen, Frauenmantel, Fetthenne, Ringelblumen, Beeren? Weiterlesen