Wildkräuterwoche auf Mallorca – im Februar zur Mandelblüte. Ich bin schon gespannt, was im Moment wächst! Hier eine Liste essbarer Wildpflanzen „Edibles and Foodstuff“. Weiterlesen
Vortrag „Ernten statt jäten“ • Naturgarten-Kongress 2017
Wildkräuter sind die Seele des Naturgartens. Darum ist es mir eine Ehre, auf den
Grüne Smoothies aufbewahren?
„Wir wollen unseren Lesern im „Ideen-Magazin“ immer fundierte Tipps geben. Frage zu Ihrem Smoothie-Rezept aus „Wilde Grüne Küche“: Wie lange kann man den Smoothie in einem Schraubglas ca. aufbewahren?“
(Redaktion. Ideen-Magazin)
Herbalista empfiehlt: Smoothies aus Obst und Blattgrün sind in jeder Hinsicht frisch am besten. Denn: jegliche „lebende Struktur“ oxidiert, sobald sie verarbeitet wird. Die „Antioxidantien“ verbinden sich mit dem Sauerstoff der Luft statt mit den freien Radikalen in unserem Körper, können also in uns nicht mehr aktiv werden. Das macht den Grünen Smoothie natürlich per Definition zum Frischeprodukt: Mixen – innerhalb von 10 Minuten trinken – jippiehhh .-)
Glaubensfragen & Alltags-Stresstest
Viktoria Boutenco (die Erfinderin des Smoothies) behauptet, man könne einen Grünen Smoothie auch problemlos einige Tage im Kühlschrank Weiterlesen
Einladung zur Buchvorstellung mit Kostproben
Liebe Freunde der Oedmühle & des Wilden Grün –

Samstag, 17.12.2015 von 14-16 Uhr stelle ich in meiner „Heimatbuchandlung“ mein neues Buch „Brennnessel“ vor:
„Brennnessel“
Buchvorstellung mit Kostprobe
und persönlichen Widmungen
Buchhandlung Lösch
Alter Markt / Hersbruck
17. Dezember 14 bis 16 Uhr
… dazu gibt’s kleine Appettithappen & hochgradig Geistreiches aus unserer wertvollsten Wildpflanze 🙂
Ich würde mich sehr über euch freuen!
Eure Herbalista®
Gabriele Leonie Bräutigam
Gutschein für Kräuterwanderung + Kochkurs
Die besten Weihnachts-Geschenke darf man nicht suchen – sie finden dich. So wie dieser Gutschein. Er enthält – hübsch verpackt – einen glücklichen Tag auf der Wiese.
Verschenke ihn einfach – in Form eines Gutscheins für eine gemeinsame Kräuterwanderung mit Kochkurs in der Ödmühle.
Knackige Brunnenkresse, Scharbockskraut und Gundermann liefern uns eine Extraportion Chlorophyll, Vitamine und Antioxidanzien. Wußten Sie, dass Wildpflanzen unsere Kulturgemüse darin im Schnitt um das 23-fache überbieten?
Die ersten Termine 2017 findest du hier
http://www.oedmuehle.net/kraeuterfuehrung
Herzliche Grüße
Eure Herbalista
Gabriele Leonie Bräutigam
Link-Empfehlung:
… dazu passt ein Kräuterbuch der Kursleiterin als Verpackung 🙂
–> Buch-Tipp 1: Für Grüne-Smoothie-Fans: „Wilde Grüne Smoothies“.
–> Buch-Tipp 2: Für alle, die gern Kochen: „Wilde Grüne Küche“.
–> Buch-Tipp 3: Das große Buch der „Brennnessel“.
Buch-Vorstellung: „Brennnessel“
Die Brennnessel ist unsere wertvollste heimische Ernährungs- und Heilpflanze. Wie konnte das nur so in Vergessenheit geraten? Wertvoll in der Ernährung dank Höchstwerten an Eiweiß, Eisen und Silizium. Die Heilwirkungen – ebenso sanft wie anerkannt: Aktiviert den Stoffwechsel und die Ausleitung über Niere und Blase (Detox), wirkt gleichzeitig remineralisierend (Silizium), strafft das Bindegwebe, für die Schönheit von Haut und Haar, erwiesen schmerzindernd bei Rheuma und Athrose. Zugleich ist die Brennnessel unsere wohlschmeckendste Wildpflanze: herzhaft, nuancenreich, roh, gekocht, frittiert, von März bis November, weltweit verfügbar. Gut – sie weiss sich zu verteidigen… aber wer möchte ihr das verdenken …>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>
Das Buch „Brennnessel“von Gabriele Leonie Bräutigam ist eine Sammlung von fast 100 vegetarisch /veganen Rezepten für die Verwendung von Brennnesselblättern, Brennnesselsamen, Brennnesselpollen, Brennnesselwurzeln in Küche & Heilkunde:
Über Brennnessel, Tee & Lebenskunst: Interview mit Johannes Gutmann
Wir alle kennen die Brennnessel als „Königin der Frühlingskur“, als Geheimtipp für die Schönheit von Haut und Haar. Was macht die Brennnessel so wertvoll? Worauf sollte man beim Ernten achten? Was können wir von den Pflanzen lernen? … Ein Interview mit Sonnentor-Gründer Johannes Gutmann über den richtigen Umgang mit der Brennnessel.
Warum bietet der Tee-Experte Sonnentor, bekannt für trendige Verpackungen, Brennnessel bis heute ganz klassisch als „lose Blätter?
Johannes Gutmann: Wir kümmern uns nicht so darum, was die anderen machen. Wir arbeiten und haben eine Philosophie. Wir sammeln Blätter, weil man Blätter schon immer als die aromatischsten Pflanzenteile gesammelt hat. In den ganzen Blättern sind die wertvollen Aromastoffe „originalverpackt“ so dass die Inhaltsstoffe während der Lagerung möglichst wenig oxidieren.
Welche Bedeutung hat die Brennnessel für dich? War sie von Anfang an dabei?
Johannes Gutmann: Natürlich. 1988 begann ich mit 25 Kräutern und Tees, die rund ums Haus wachsen und dort mit Füßen getreten werden. Die Brennnessel ist doch die Erste, die herausgerissen wird. Aber wenn man nachdenkt, sieht man – wow! –, was da wirklich drinsteckt. Das ganze Jahr ab und zu eine Tasse Brennnesseltee, im Frühjahr ab und zu eine Handvoll Brennnesselblätter in den Salat und schon hat man vorgesorgt fürs ganze Jahr …
… trotzdem ist die Brennnessel bis heute ein Tabu. Musstest du große Überzeugungsarbeit leisten, um hier, mitten in Europa, Wildkräuter anzubauen? Die wollen die Bauern doch am liebsten vom Acker wegspritzen …
Das Waldviertel mit seinen kargen Böden ist hierfür ideal. Wildkräuter lieben das … aber meine Bauern der ersten Stunde wurden von den einen ausgelacht. Und die anderen sagten: „Ihr baut’s Unkraut aa. Ihr versaut’s euch die ganzen Böden!“ … die sind inzwischen an ihrer Überproduktion ersoffen. Weil die Struktur des Bodens hier das Wachstum stark zehrender Pflanzen einfach nicht hergibt. Da kannst du draufschütten, was du magst … das ist pure Energieverschwendung!
Anmerkung: … das gilt auch im Kleinen, im eigenen Garten. Wer Wildpflanzen als unsere heimischen Superfoods erkennt und ihnen eine Platz einräumt, gewinnt Lebenszeit und kann sich teure Nahrungsergänzungsmittel sparen.
Wann erntet man die besten Brennnesseln für Tee?
Johannes Gutmann: Wir ernten zu Anfang der Blütezeit – das ist meist im Juni –, weil die Pflanze da am kräftigsten ist. Die Blütenbestandteile werden mitgeerntet und kommen dann auch mit in die Tüte. Sie sind ja auch wertvoll.
Wer sich „Bio“ aus Leidenschaft verschrieben hat, entwickelt neben den Vorschriften der Bio-Zertifizierung meist eigene Maßstäbe. Dinge, die ihm wichtig sind und von denen er wünscht, dass sie sich verbreiten …
Wir wollen das Beste, d. h., wir wollen essen, was rund ums Haus wächst: frisch und „bio“. Da gibt es keine Alternative. Wir wollen mit den natürlichen Zyklen leben. Und wir akzeptieren, dass die Natur ihre eigenen Zyklen hat … man muss lernen zu warten … Manches gut entwickelte Pflänzchen wird auf den Kompost geworfen … und da fängt es dann zu treiben an … man muss zulassen können, dass es unter anderen Voraussetzungen besser werden kann. Man kann nicht alles in eine Norm pressen. Lass es los … auf wilden Weiden wachsen die besten Kräuter. Das ist ja gerade bei der Brennnessel so, deshalb ist die Pflanze auch so etwas Besonderes.
Die Freiräume liegen oft woanders, als wir denken. Womöglich im Gegenteil dessen, was alle gerade wichtig finden…?
Johannes Gutmann: Ja, so ist es. Nimm doch unsere Rund-ums-Haus-Kräuter. Am wertvollsten sind die nicht wertgeschätzten, es sind die missachteten … nein, schreib „verachteten“ – Brennnessel, Gundelrebe, Bibernelle, Dost, Löwenzahn. Das sind einzigartige Salatraritäten: zehn bis zwanzig Wildkräuterblättchen reingeben. Wie schön das aussieht … wie gut das schmeckt. … Soll ich dir erzählen, wie es damals wirklich war? Also: Als junger Bursch bin ich immer wieder entlassen worden. Viermal. Nie hat man mir gesagt warum. Und da habe ich mir gedacht: Okay, du musst wohl selber was machen, du passt da nicht hin … So hab ich meinen ersten Tee gemischt und ihn „Morgenmuffel-Tee“ genannt. Den brachte ich in einen Teeladen, den ich gut kannte. Und die Verkäuferin meinte: „Gib her, das probieren wir.“ Als ich nach einer Woche nachgefragt habe, wie es denn so liefe, sagte sie: „Geh, des Zeug kannst wieder mitnehmen, wer will schon ein Morgenmuffel sein!?“ Sie hat mit den Weg gewiesen. Der Tee hieß dann „Gute-Laune-Tee“ und war nach zwei Tagen ausverkauft. Man muss den Menschen Freude bringen …
Wow. Wahrscheinlich ist Freude – neben Kalorien – für uns Menschen, einzeln und als Gesellschaft, wirklich die wichtigste Energiequelle. Aber wir können sie nicht messen, nicht berechnen – könnte es sein, dass in der Brennnessel viel mehr steckt als die Summe ihrer Inhaltsstoffe? Vielen Dank, Johannes, für dieses Gespräch …
Das Interview mit Johannes Gutmann, Gründer des Bio-Teeexperten Sonnentor, führte Buchautorin Gabriele Leonie Bräutigam im Rahmen der Recherche des Buchs „Brennnessel. Rezepte für Gesundheit, Schönheit und Wohlbefinden“.
Johannes Gutmann Den Gutmann’schen Hof im Waldviertel (dem nordwestlichen Teil des österreichischen Bundeslandes Niederösterreich) zu übernehmen, das kam für ihn nicht infrage. Er startete 1988 allein mit der Idee, regionale Bio-Kräuter zu verkaufen. Wie eine Pionierpflanze hat sich Sonnentor auf geeigneten „Böden“ angesiedelt und vieles dort durch einfühlsame Nutzung wachsen und blühen lassen – das Waldviertel durch Kräuteranbau, die Menschen durch gutes Gefühl, die Gesellschaft durch Gemeinwohlökonomie.
Kräuterwanderung + Workshop „Wilde Grüne Smoothies“
Wildkräuter sind unsere heimischen „Superfoods“: Sie überbieten Salat & Gemüse um das bis zu 23fache an Vitaminen, Enzymen und Antioxidantien. Im Grüne-Smoothie-Workshop mit Kräuterwanderung erfahren welche Wildkräuter für Wilkräuter-Smoothies besonders geeignet sind und wie ihre Heilkräfte und Wirkstoffe im Wechsel der Jahreszeiten in der Ernährung nutzt. Leiterin: Gabriele Leonie Bräutigam (Autorin „Wilde Grüne Smoothies“).
Termine 2018:
28. Juli 2018: Kräuterwanderung + Smoothie-Workshop – noch 9 Plätze
04. August 2018: Kräuterwanderung + Smoothie-Workshop – jetzt buchen
Mixerinfo: Im direkten Vergleich kommen zum Einsatz Vitamix TNC 5200, Bianco puro, Bianco primo
Anmeldung erforderlich. Auch als Geschenk-Gutschein. Bitte mitbringen: Feste Schuhe zum Wechseln, Stift und Notizblock, Sammelkörbchen. Treffpunkt Oedmühle. Die Kräuterwanderung beginnt um 10 Uhr, dauert ca. 2,5 Stdunden, der anschließende Workshop endet gegen 14:30. Kursgebühr: 59,- Euro + Materialgeld 9,- Euro. Buchung per e-mail: leonie(at)herbalista.eu Tel: 09154 – 9156964
Veranstaltungsort: Oedmühle, Am Weinberg 2, 91249 Weigendorf-Oed. Auf der Frankenalb bei Nürnberg
Detox/Anti-Aging-Tee mit Brennnessel
Haben Sie einen besonderen Tipp für die Frühjahrskur?
Unser „Anti-Aging- & Detox-Tee“ wirkt da Wunder. Er unterstützt den Körper bei der Umstellung vom Winter auf den Sommer: Er hilft beim Abnehmen, bindet frei werdende Giftstoffe und fördert ihre Ausleitung, gleichzeitig verbessert er die Mineralstoffversorgung und fördert den Aufbau von Haut, Haar und Bindegewebe.
Rezept: Anti-Aging & Detox-Tee
nach Apothekerin Margit Schlenk
Zutaten:
zu gleichen Teilen:
- Herba urticae (Brennnessel)
- Herba betulae (Birke)
- Herba equiseti (Ackerschachtelhalm)
- Fructus phaseoli sine Semen
(Gartenbohnenhülsen ohne Samen) - Radiy bardanae (Klettenwurzel)
Zubereitung & Anwendung
- 2 Teelöffel Tee mit 150 Millilitern Wasser überbrühen,
- 10 Minuten zugedeckt ziehen lassen.
- Täglich 3 bis 5 Tassen davon trinken.
Zur Person:
Margit Schlenk ist als Dozentin für mehrere Apothekenkammern tätig. Margit Schlenk ist Apothekerin und Mitglied des WIPIG, Wissenschaftlichen Instituts für Prävention im Gesundheitswesen. Sie leitet zwei Apotheken, die auf die Schwerpunkte Ernährungsberatung, Phytotherapie, Naturheilverfahren, Prävention und Gesundheitsförderung spezialisiert sind,
>> Moritz-Apotheke Nürnberg/Laufamholz: Beratung zu Ernährung, Prävention, Phytotherapie,
>> NM Vitalapotheke Neumarkt: Beratung zu Homöoathie, Aromatherapie, Naturheilkunde
>> Haaranalyse zur Ursachenklärung bei Haarausfall, Ergrauen, Vitalitätsverlust, Mineralstoffmangel, Unterversorgung
Wie koche ich Hustensirup aus Spitzwegerich?
Frage: „Ich möchte gerne für den Winter Hustensaft machen. Dazu habe ich Spitzwegerich gesammelt und getrocknet. Den kann ich doch dann in Wasser aufkochen, Waldhonig dazu und fertig ist der Hustensaft, richtig? Wie lange ist denn sowas ungefähr haltbar? Oder machst du den Saft anders?“ (Tatjana aus Nürnberg, 12.09.2016)
Liebe Tatjana –
ich setzte den Spitzwegerich immer kalt im Honig an. Denn wenn man den Honig kocht verliert er die meisten seiner heilsamen Kräfte (ab 42°C). Und Schleimstoffe – udie machen einen Großteil der Wirkung aus, lösen sich auch kalt in Flüssigkeit.
Rezept Selbstgemachter Hustensirup
Vorab: Wenn du Hustensirup kochen willst, nimmst du am besten Zucker – ab 60% Weiterlesen

