Süddeutsche Zeitung empfiehlt – Kräuter sammeln in Oed

Alle die viel unter Menschen sind, kennen das: Winterzeit ist Erkältungszeit. Da trifft es sich gut, dass die Wildkräuter die jetzt noch wachsen, die Immunabwehr unterstützen.

Journalistin Lisa Schnell – gerade kreuz und quer unterwegs in Bayern  – hat mich in Oed besucht und ist im November ist mit mir Bach gestiegen… und hat Brunnenkresse geerntet. Die wächst den ganzen Winter und wirkt durch ihre Senfglykoside wie ein pflanzliches Antibiotikum.

Die Brunnenkresse gab’s anschließend aufs Butterbrot. Was die Reporterin der Süddeutschen Zeitung als gebürtige Münchnerin“ an der Kräuterwanderung sonst besonders fand, lesen Sie hier -> zum Artikel: „Die Kraft der wilden Kräuter“ von Lisa Schnell, Süddeutsche Zeitung.

Link-Tipp:
-> „Wilde Grüne Smoothies“ von Gabriele Leonie Bräutigam
Das gesammelte Wildkräuterwissen für Smoothie-Fans auf 209 Seiten.
Empfohlen von den führenden Grüne Smoothie-Experten.

Warum das Biomagazin „Schrot & Korn“ dieses Buch empfiehlt?

logoIn der aktuellen Ausgabe 11/2015 empfiehlt die bekannte Bio-Zeitschrift „Schrot & Korn“ das Wildkräuterkochbuch „Wilde Grüne Küche“.

Das Buch ist zum Schenken schön …  –> Blick ins Buch (Leseprobe) Es enthält die 50 beliebtesten Wildkräuter-Rezepte aus 7 Jahre Wildkräuterkurse. Von Traubenkirschen-Apero über Brennnessel-Risotto bis Grüne-Smoothie-Dressing.

Auf Wunsch mit Widmung von der Autorin

Buchtitel Wilde Grüne Küche

Zum Verschenken können Sie das Buch „Wilde Grüne Küche“ bei mir mit Widmung und handsiginiert bestellen. Viel Freude beim Verschenken!

Viel Spaß beim Schenken und Kochen
wünscht

Leonie Herbalista

–> Link: Handsiginiert von der Autorin

Die Wildkräuterbücher „Wilde Grüne Küche“ und „Wilde Grüne Smoothies“ erhalten Sie überall im Buchhandel, in vielen Biomärkten und bei Amazon.

Wildkrauterfuehrung

 

 

 

 

Neues über „Essbare Wildpflanzen“

Magazin_essbare_WildpflanzenStill im Verborgenen blüht Steffen Guido Fleischhauers (Hg.) Online-Magazin „Essbare Wildpflanzen“. Die Autoren lesen sich wie das Who-is-Who der „Wildkräuterszene“:
Karin Greiner (Autorin, bekannt aus dem Bayerischen Rundfunk), Ursel Bühring von der Freiburger Heilpflanzenschule und viele mehr … Auch ich veröffentliche hier regelmäßig.

Leseprobe: Aktuell aus September/2015 >>  alles-uber-die-brennnessel

Von den Wildkräuterexperten im deutschsprachigen Raum…

Das Abo ist unfassbar günstig (nur 1 Euro pro Online-Ausgabe) – und dieser Weiterlesen

+++ Video-Tutorial + Interview +++ Wildkräuter-Onlinekurs +++

Was sind die besten Wildkräuter? Welche Risiken gibt es beim Wildkräuter-Sammeln wirklich? Diese Fragen beantworte ich im „Kräuter-sit-out“ mit Video-Interview von Grüne Smoothie-Experten Roman Firnkranz …

Wie es dazu kam? Anfang August rief mich Roman Firnkranz, Österreichs führender Grüne-Smoothie-Experte aus Wien in Oed an. Er recherchierte gerade für seinen Bestseller „Meine Grünen Smoothies“ – und wollte das Wchtigste über Wildkräuter wissen. Es folgte dieses Skype-Interview bei 40°C, Arbeitsplatz Garten:

Weiterlesen

Sommerpause 2015 – schöne Ferien!

So schön war der Kräutersommer 2015 … Vielen lieben Dank! Eure Herbalista

Weinbergpfirsich-Minz-Smoothie „Mentha Fresca“

Smoothies_Oedmühle-2101An heißen Tagen erfrischend wie ein Wasserfall. Der Weinbergpfirsich-Minz-Smoothie ist  angenehm seidig-glatt, mit erfrischender, ausgewogener Säure und  der angenehmen Frische der ätherischen Minzöle.

Zutaten:

  • 5 Stängel Minze (à ca. 7 Blatt)
  • 3 große Weinbergpfirsiche (oder Nektarinen)
  • 1 Banane
  • 4 Blätter Lollo bionda
  • 0,1 Liter Wasser
  • 1 Handvoll Crushed Ice (oder Eiswürfel)

Ergibt etwa 0,4 Liter.

ZUBEREITUNG

• Minze und Salat waschen.
• Banane schälen und grob zerteilen.
• Pfirsiche waschen, halbieren, den Kern entfernen.
• Wasser und Crushed Ice in den Mixer füllen.
• Pfirsiche, Banane, Salat und Minze dazugeben. Mixen.

Tipps:

Zum Würzen zur Abwechlung mal mit Kreuzkümmel abschmecken. Statt Weinbergpfirsichen (dann wird der Smoothie besonders schön grün) könnt ihr auch Nektarinen (etwas süßer) oder im frühen Frühjahr einen säuerlichen Apfel verwenden. Die Minzesorte könnt ihr frei Geschmack und Verfügbarkeit wählen: Es gibt über 200 verschiedene Arten … ich persönlich nehme Wasserhminze, die bei uns gerade üppig am Bach wächst. Minze aus dem Bio-Topf geht genauso gut – nur müsst ihr sie gut wässern, damit sie schnell wieder nachwächst. Minze liebt es feucht!

Aus: Wilde Grüne Smoothies, Gabriele Leonie Bräutigam, Hans-Nietsch-Verlag,
Foto Sammy Hart

Franzosenkraut (Galinsoga ciliata)

Franzosenkraut-grüner Smoothie-herbalistaDas FRANZOSENKRAUT (Galinsoga ciliata) ist der Hochsommer-Favorit unter den Wildpflanzen. Wenn man viel schwitzt, kann man den Mineralverlust ganz leicht such ein paar Wildkräuter im Grünen Smoothie oder Salat ausgleichen. Franzosenkraut enthält pro 100 Gramm mehr Eisen als Fleisch und mehr als doppelt so viel Calcium wie Milch. Aufgrund seines hohen Eisengehalts empfehlenswert für Frauen und die vegane Ernährung. Bei uns wächst das Franzosenkraut in den Hitzemonaten Juli und August üppig in Blumentöpfen, auf Äckern, in den Gärten.

Inhaltsstoffe:

Eisen (zwithöchster Eisengahalt unter den Wildkräutern), Kalium, Kalzium, Magnesium, Mangan, Vitamin A und C

Eigenschaften:

      Mineralstoffausgleich
      isotonisch
      Ausgleich Eisenhaushalt
      Besänftigend für Magen und Darm
      Gut für die Leber

STANDORT: Wächst auf Äckern, Brachflächen, in Gärten und Blumentöpfen. Wird etwa 20 Zentimeter hoch.

WILDKRÄUTER SAMMELN: Von Juli und Oktober erntet man Blätter, Triebspitzen und Blüten. Stängel entfernen.

WILDKRÄUTER REZEPTE: Bekannt und beliebt ist das Franzosenkraut vor allem in Südamerika: In Kolumbien gilt es als Nationalgewürz (Guasca). In Brasilien werden Blätter und Blüten des Picão Branco als Tee bei Bauchschmerzen aller Art verabreicht. Geeignet für

  • Wildkräuter-Smoothies
  • Wildkräuter-Suppen
  • Als Gewürz für Eintöpfe
  • In herzhaften Füllungen

Vegan-Tipp!

Link-Empfehlung:
-> Mehr Rezepte mit Franzosenkraut: Wilde Grüne Küche, 2. Auflage Hans-Nitsch-Verlag, 198 Seiten

 

Interview: „Leckeres vor unserer Haustüre“

Gabriele Leonie Bräutigam-Wilde Grüne Küche

Die Oberpfalz entdeckt die Wildkräuter als Fitnesskost. Interview mit Autorin Gabriele Leonie Bräutigam, die in ihrem neuen Wildkräuterkochbuch „Wilde Grüne Küche“ leckere Schnellrezepte für unsere besten heimischen Wildpflanzen vorstellt:

Cover-WGK

„Die Oberpfälzer Wildkräuterküche gibt’s her: Vitamine und Mineralstoffe – Gabriele Leonie bräutigam hat ein Buch darüber geschrieben

Wer in der Küche von Gabriele Leonie Bräutigam steht, spürt das Besondere. Hier in der Oedmühle, wo sie mit ihrer Familie lebt und das Nürnberger Land einen Katzensprung entfernt ist, zeigt der Blick aus dem Fenster die ganze Schönheit der Natur. Schönheit, die schmeckt und gesund ist. In ihrem neuen Buch „Wilde Grüne Küche“ ist davon zu lesen … >>mehr >> http://gesund-vital.oberpfalznetz.de/alternative-heilverfahren/kraeuter/wild-auf-kraeuter/ „

Das ganze Interview lesen Sie im Magazin: „Gesund & Vital“, Ausgabe Juni/Juli 2015.

Praktische Links:
–> Buchbestellung „Wilde Grüne Küche“

Was muss ich beim Mixerkauf beachten?

Frage: Die Zubereitung von Smoothies interessiert ich mich, nur möchte ich vorher etwas fragen: Ich möchte bei der Anschaffung eines Mixers nicht erst den falschen, weil vielleicht preiswerteren kaufen. Können Sie mir ein Gerät empfehlen oder allgemein einen Tipp abgeben? (Frage von Elke, 11.04.2016)

Achtung: Es werden Produkte genannt (unbezahlte Werbung)

Antwort: Ich kann Ihnen natürlich nur berichten über die Geräte, die ich getestet habe. Das wären ein Pürierstab, den wir im Haushalt hatten (geht nur bei weichem Wildpflanzen wie jungem Giersch), an meinem normalen Barblender haben sich die Stiele (Petersilie) etc immer festgewickelt, er ist heißgelaufen und war dann kaputt. Für meine Hochleistungsmixer war mir besonders wichtig, dass sie auch zur Verarbeitung (fester) Wildkräuter wie z.B. Sommer-Brennnessel geeignet sind: da helfen 2 PS/ca. 30.000 U/Min. Beste Testergebnisse liefert der „Vitamix 750“: Er macht dank des neues Mixbechers die absolut fluffigsten Grünen Smoothies. Der Mixbecher ist allerdings „Haushaltsgrößenoptimiert“, d.h. ideal für 1-3 Personenhaushalte, für meine Smoothie- und Wildkräuterkochkurse sind die „Klassiker“ mit den großen 2-Liter-Bechern besser geeignet.

Beispiel aus der Praxis: Ich mir auch lange Zeit nicht so sicher, ob man wirklich einen teuren Hochleistungsmixer braucht. Zumal ständig neue Geräte auf den Markt kommen, die sich „Smoothie-Mixer“ nennen. Aber neulich hatte ich auf einem Workshop in der Umweltstation des Klosters Waldsassen einen Teilnehmer, der es wissen wollte. „Was mache ich falsch?“, fragte er mich schon vorab. Und ich bat ihn, einfach seinen Mixer mitzubringen, damit wir einen Test machen können. Gleiches Rezept, gleicher Tag, gleiche Wildkräuter, gleiche Laufzeit. Das Ergebnis war wirklich frappierend: Der Wildkräuter-Smoothie aus dem Haushaltsmixer (der nicht billig war) hatte deutlich sichtbare Blattstückchen, war nicht so grün (d.h. es war weniger Chlorophyll freigesetzt), war blasig. Der Wildkräutersmoothie aus dem Hochleistungsmixer seidig-glatt und froschgrün.

Generell immer wieder die Frage: Braucht man tatsächlich einen Hochleistungsmixer? Oder kann es z.B. auch ein Küchenmixer oder eine Multifunktionsküchenmaschine sein?

2 Gründe sprechen für Hochleistungsmixer bei Smoothies:

 1/ Magen/Darmschonend und damit gut für die Immunabwehr. Vor allem bei empfindlichen Menschen empfehle ich aber Hochleistungsmixer, da auch Wildkräuter mit festem Blattgrün so fein püriert werden, dass die Inhaltsstoffe und vor allem das Chlorophyll im Grünen Smoothies vom Körper innerhalb kürzester Zeit aufgenommen werden. Daher rührt das angenehm leichte, unbelastete, energiegeladene Gefühl, von dem immer wieder berichtet wird. Ist dies nicht der Fall (bei geringerer Drehzahl, wenn in sich geschlossene Pflanzenteile im Smoothie erhalten bleiben, kann es bei empfindlichen Menschen zu Blähungen kommen. Die physikalische Aufschlüsselung des Blattgrüns ist essentiell wichtig. Denn die Immunabwehr “wohnt” im Darm. Ist der Darm entlastet, verbessert das nicht nur die Immunabwehr, sondern auch die Konzentration, das Wohlbefinden. Der Körper hat dafür einfach mehr Energie frei. Energie, die sonst das Aufspalten der Zellstrukturen bindet.

 2/ Ich liebe Geräte, die für ihre Funktion optimal konstruiert sind. Das vermeidet Fehleranfälligkeiten. Ich hatte einmal ein Fax, das konnte Kopieren, Scannen und emails verschicken – leider war es unerträglich langsam. Es gibt Küchengeräte, die Mixen, Bachen und Kochen. Dennoch: Echte Alleskönner haben (meine Erfahrung) meist einen Haken. Und wenn es der Preis ist. Oder superteure Ersatzteile. Dann lieber einen echten Könner seines Fachs der seine Aufgabe optimal löst: z.B. Blattgrün optimal aufschlüsselt.

Link-Empfehlung:
–> Grüne Smoothies Mixervergleich